Eintrittsticket für die Ihlamur-Pavillons
Audioguide in 25 Sprachen
Willkommen im kleinen, aber atemberaubend schönen Ihlamur Pavilion, einer Residenz des Osmanischen Reiches. Dieser Pavillon erstreckt sich über mehr als 24.727 Quadratmeter und befindet sich im lebhaften Stadtteil Besiktas. Sein Name leitet sich vom türkischen Wort für Lindenbäume ab, die in dieser Gegend zahlreich wachsen. Der Pavillon beeindruckt mit exquisiten architektonischen Details und Designelementen, die die Eleganz und Raffinesse seiner Epoche widerspiegeln. Mit dem Istanbul Tourist Pass® erfahren Sie mehr über den Pavillon und seine besonderen Merkmale.
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Die Ihlamur-Pavillons mit Eintritt ohne Anstehen und Audioguide sind bequem und aus verschiedenen Teilen Istanbuls leicht erreichbar. Hier ist eine kurze Orientierung, wie Sie dieses ikonische Wahrzeichen erreichen:
Der Ihlamur Pavilion befindet sich günstig im Stadtteil Besiktas in Istanbul.
Um den Pavillon zu erreichen, können Sie öffentliche Busse nehmen und anschließend eine kurze Strecke zu Fuß gehen. Alternativ stehen Taxis bereit, die Sie direkt am Eingang absetzen können.
Die nächstgelegene Metrostation ist Yıldız, etwa 8 Gehminuten vom Ihlamur Pavilion entfernt. Nehmen Sie die Linie M7, um zur Station zu gelangen.
Die Ihlamur-Pavillons liegen im Ihlamur-Tal, eingebettet zwischen den Hügeln von Beşiktaş, Yıldız und Nişantaşı. Historisch gesehen diente dieses Gebiet vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert als beliebter Ausflugsort auf dem Land. Das Tal, geschmückt mit Platanen- und Lindenbäumen, wurde vom Fulya-Bach beschattet.
Ursprung und Entwicklung
Der untere Teil des Tals, in dem sich die Ihlamur-Pavillons befinden, gehörte ursprünglich Hacı Hüseyin Agha, dem Verwalter der kaiserlichen Werft während der Herrschaft von Sultan Ahmed III. (1703–1730). Später wurde das Gebiet Staatseigentum und in einen kaiserlichen Garten umgewandelt. Historische Markierungen, wie Bogenschießsteine im oberen Tal, zeigen, dass Sultan Selim III. (1789–1807) und Sultan Mahmud II. (1808–1839) hier Bogenschießwettbewerbe veranstalteten.
Die Veränderungen unter Sultan Abdülmecid
Unter Sultan Abdülmecid (1839–1861) wurde der dritte Teil des Tals kultiviert und als „Gesprächsgarten“ gestaltet. Zwischen 1848 und 1855 ersetzte er den bescheidenen Pavillon, den der französische Dichter Lamartine erwähnte, durch zwei neue Pavillons und benannte das Gebiet in „Nüzhetiye“ um, was „Erleichterung, Frische, Freude und Glück“ bedeutet.
Spätere Nutzung und historische Bedeutung
Während der Herrschaft von Sultan Abdülaziz (1861–1876) fanden im kaiserlichen Garten verschiedene Unterhaltungen und Ringkämpfe statt, und er blieb auch für nachfolgende Sultane und ihre Familien ein beliebter Ort. Nach der Ausrufung der Republik wurden die Ihlamur-Pavillons 1951 an die Stadtverwaltung von İstanbul übergeben und beherbergten das Tanzimat- (Reorganisations-)Museum.
1966 wurden die Ihlamur-Pavillons den Nationalpalästen zugeteilt, und nach umfangreichen Landschaftsarbeiten wurden sie 1985 als Museum für die Öffentlichkeit eröffnet, wobei ihre ursprüngliche Einrichtung ausgestellt wird.
Die Pavillons: Zeremonieller Pavillon und Gefolge-Pavillon
Die Ihlamur-Pavillons bestehen aus zwei Hauptgebäuden:
Zeremonieller Pavillon: Dieser Pavillon diente als Büro und Empfangsbereich des Sultans. Er ist ein architektonisches Meisterwerk mit einer Eingangshalle, zwei Seitenräumen, einer barocken Treppe und kunstvollen Reliefverzierungen. Das Innere zeigt eine im 19. Jahrhundert in osmanischen Palästen beliebte westliche Einrichtung, bei der europäische Möbel und Ausstattungen das Design ergänzen.
Gefolge-Pavillon: Dieser Pavillon war für das Gefolge und die Familie des Sultans bestimmt. Seine traditionelle Architektur umfasst einen zentralen, hallenartigen Raum, der von Eckzimmern umgeben ist, mit Wänden, die mit Stuckarbeiten verziert sind, die Marmor in verschiedenen Farben imitieren.
Beide Pavillons wurden hauptsächlich für Tagesausflüge der Sultane sowie zur Unterhaltung ausländischer Würdenträger genutzt und spiegeln die Mischung aus privater und offizieller Nutzung ihrer Zeit wider.
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